Kenntnisnahme(kein
Beschluss)
Der Kulturausschuss nimmt die Ausführungen des Betriebsleiters zur
Kenntnis.
Die Vorsitzende Irmgard Kulka erteilt Michael Rozendaal das Wort.
Michael Rozendaal nimmt umfangreich Stellung,
insbesondere zur Diskussion über die Errichtung eines durch die Politik
besetzten Theaterkreises. Die Diskussion fand sowohl in der Öffentlichkeit
(Presse) als auch im Team des KKK statt. Es wurden Fragen zur Qualität des
Kulturangebotes aufgeworfen.
Er weist dezidiert die positive Entwicklung
und Arbeit des Kulturbetriebes nach. Besonders deutet er auf die 90 %ige
Auslastung in den Theaterveranstaltungen hin. Außerdem nehmen die Zahlen der
Abonnements kontinuierlich zu.
Die „schweren“ klassischen Veranstaltungen wie
Oper und Ballett wurden zurück genommen und an der Stelle erfolgreich u. a.
Sinfoniekonzerte –auf Mietbasis- angeboten. Intensiv werden junge Menschen, d. h.
Abiturklassen an das Theater herangeführt, in der kommenden Saison mit den
Stücken „Hiob“ und „Kabale und Liebe“.
Die Reaktionen der Besucher zeigen, so Michael
Rozendaal, dass sich die Gäste wohl fühlen, Spaß haben und mit dem Angebot
rundum zufrieden sind. Er merkt an: Wir sind GUT und wir werden GUT bleiben.
Die Einrichtung eines Theaterkreises hält er nicht für notwendig.
Gabriele Hövelmann führt sehr deutlich aus,
dass die Politik zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatte, den Eigenbetrieb zu
kontrollieren oder sich in die Programmgestaltung einzumischen. Vielmehr ist es
das Ziel des Kulturausschusses die Arbeit von Michael Rozendaal und seinem Team
zu unterstützen. Hier erfolgt auch ihr Hinweis auf eine faire Kostenaufteilung.
Sie versucht somit eventuell entstandene Missverständnisse auszuräumen.
Norbert Gies bedauert die Reaktionen auf die
Presseberichterstattung, die fälschlicherweise suggeriert, dass die Politik das
Theater kontrollieren möchte.
Sigrid Weicht schließt sich inhaltlich den
Äußerungen von Gabriele Hövelmann an.
Wolfgang Urbach führt sehr umfassend seine
Intention der bisherigen Beiträge aus, nämlich den Eigenbetrieb zu
unterstützen, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Gleichwohl hält er eine
Begleitung der Programmauswahl z.B. durch die Vorsitzende des Kulturausschusses
für diskutabel.
Thomas Koenen präferiert eine nach vorn
gerichtete Diskussion und Begleitung der Arbeit des Eigenbetriebes anstelle des
bisher üblichen „Absegnens“.
Auch Manfred Mölder macht sehr deutlich, dass
nie die Absicht bestand, die Kulturarbeit zu kontrollieren oder zu dominieren.
Vielmehr will der Kulturausschuss das unstrittig gute Kulturangebot finanziell
bestmöglich absichern.
Die Vorsitzende Irmgard Kulka weist noch mal
auf mögliche Missverständnisse hin, die mit Abschluss dieser Sitzung ausgeräumt
sein sollten.